Straffäligenhilfe
Betreuungs-Weisungen
Was ist eine Betreuungs-Weisung?
Eine Betreuungs-Weisung ist eine besondere Hilfe. Diese Hilfe ist für junge Menschen, die eine Straftat gemacht haben. Ein Gericht kann diese Hilfe anordnen. Man bekommt dann eine Betreuerin oder einen Betreuer. Diese Person hilft einem bei Problemen.
Für wen ist die Hilfe?
Die Hilfe ist für junge Menschen von 14 bis 21 Jahre.
Wie lange dauert die Hilfe?
Die Hilfe dauert 3 bis 12 Monate.
Was ist das Ziel von der Hilfe?
Das wichtigste Ziel ist: Junge Menschen sollen selbstständig werden. Sie sollen lernen, ihr Leben selbst zu regeln. Die Hilfe unterstützt bei Problemen im Leben. Und bei Schwierigkeiten, die beim Erwachsen-werden kommen.
Auch andere Menschen können helfen, damit man keine neuen Straftaten macht. Zum Beispiel die Familie oder Freundinnen und Freunde.
Kontaktperson
Thomas Hierl
Sozialpädagoge (Diplom)
Mediator in Strafsachen
HP (Psychotherapie)
Anlaufstelle
Rheinische Str. 167
44147 Dortmund
- Tel.:
Was sind die Inhalte von der Hilfe?
Junge Menschen müssen viele Dinge lernen. Zum Beispiel Verantwortung für sich zu übernehmen. Das ist manchmal schwer. Eine Familie und Freundinnen und Freunde können dabei helfen. Junge Menschen, die eine Straftat gemacht haben, haben diese Hilfe oft nicht.
Schon einfache Aufgaben im Alltag sind für sie oft sehr schwer. Sie haben oft das Gefühl, dass sie es nicht schaffen.
Die Betreuungs-Weisung ist eine sehr persönliche Hilfe für eine einzelne Person. Die Hilfe schaut auf die persönliche Situation. Und sie schaut darauf, was die Person schon gut kann.
Eine gute und feste Beziehung ist sehr wichtig. Also die Beziehung zwischen dem jungen Menschen und der Betreuerin oder dem Betreuer. So kann man zusammen einen Plan für die Zukunft machen. Ein Plan für ein Leben ohne neue Straftaten.
Die Treffen sind meistens einmal pro Woche. Am Anfang ist die Hilfe eine Pflicht vom Gericht. Aber die jungen Menschen sollen merken: Die Hilfe ist eine gute Unterstützung für mich. Dann können sie die Hilfe gut nutzen.
Die Termine werden persönlich ausgemacht. Wenn es große Probleme gibt, kann man sich auch öfter treffen.
Schwerpunkte bei der Betreuung
Die Betreuung hat verschiedene Schwerpunkte:
- Die Lebens-Situation und die Probleme verstehen.
- Dafür sorgen, dass man die Dinge zum Leben hat. Zum Beispiel Geld und eine Wohnung.
- Bei Problemen mit den Gefühlen oder mit anderen Menschen helfen.
- Wenn nötig: Hilfe bei der Suche nach einer Therapie oder Beratung.
- Über die Straftat oder die Straftaten sprechen.
- Hilfe bei Problemen in der Schule.
- Hilfe bei der Suche nach einem Beruf, einer Ausbildung oder einer Arbeit.
Der letzte Punkt ist sehr wichtig. Junge Menschen brauchen eine Aufgabe, die ihnen wichtig ist. Nur so können sie eine gute Zukunft für sich planen.
Kontaktperson
Thomas Hierl
Sozialpädagoge (Diplom)
Mediator in Strafsachen
HP (Psychotherapie)
Anlaufstelle
Rheinische Str. 167
44147 Dortmund