Diagnostik und Therapie

Hilfe für junge Menschen, die sexuelle Grenzen verletzt haben

Worum geht es?

Man weiß heute:

Junge Menschen sind nicht nur Opfer von sexueller Gewalt.
Junge Menschen können auch Täterinnen und Täter sein.

Manchmal kennen junge Menschen die eigenen Grenzen nicht gut.
Und sie kennen die Grenzen von anderen Menschen nicht gut.
Deshalb verletzen sie manchmal die Grenzen von anderen.

Jugendliche begehen sexuelle Straftaten.
Viele erwachsene Täterinnen und Täter haben schon als Jugendliche damit angefangen.

Warum ist frühe Hilfe wichtig?

Junge Menschen brauchen schnell Hilfe.
Sonst machen sie vielleicht wieder sexuelle Gewalt.
Und die Gewalt wird vielleicht schlimmer.
Deshalb brauchen diese jungen Menschen Unterstützung.

Eine Therapie kann gut helfen.
Therapie. Das ist eine Behandlung für die Seele.
Die Therapie kann Muster von sexueller Gewalt verändern.
So kann man neue sexuelle Gewalt verhindern.

Man darf dieses Verhalten nicht verharmlosen.
Verharmlosen bedeutet: So tun, als wäre es nicht schlimm.

Wie wir arbeiten

Das Wichtigste für uns ist:

Es soll keine neue sexuelle Gewalt geben.
Deshalb schützen wir die Opfer.

 

Unsere Arbeit ist menschlich.

Das bedeutet: Wir nehmen dich als Mensch an.
Aber deine Taten finden wir nicht gut.

Das bieten wir an

Phase zum Kennenlernen (Diagnostik)
Das bedeutet: Wir schauen genau, was bei dir los ist.

Einzel-Therapie und Gruppen-Therapie
Du kannst alleine mit uns sprechen.
Oder du sprichst in einer Gruppe mit anderen.

Beratung für deine Eltern
Wir beraten auch deine Eltern.
Oder andere Personen, die für dich verantwortlich sind.

Zusammen-Arbeit mit anderen Helfern
Wir arbeiten mit anderen wichtigen Stellen zusammen.
Zum Beispiel mit der Schule oder dem Jugend-Amt.

Ihre Unterstützung zählt

Unsere Arbeit wird neben öffentlichen Förderungen zu großen Teilen durch Spenden finanziert.

Spenden von Privatpersonen, Unternehmen sowie Förderungen durch Stiftungen ermöglichen es uns, wichtige Projekte und Hilfsangebote aufrechtzuerhalten, die ohne diese Unterstützung nicht finanzierbar wären – beispielsweise unser Opferfonds.

Spendenkonto:
Förderverein für Die Brücke Dortmund e. V.
Sparkasse Dortmund
IBAN: DE24 4405 0199 0011 0024 04
BIC:    DORTDE33

Für Ihre Spende stellen wir Ihnen selbstverständlich eine steuerlich abzugsfähige Zuwendungsbestätigung aus.