Kriminal­prävention

Rund um das Thema (Jugend)Kriminalität drehen sich die Aktivitäten der "Brücke". Dieser Arbeitsbereich setzt schon an, bevor Polizei, Staatsanwaltschaft oder das Jugendgericht aktiv werden müssen.

Deeskala­tions­trai­ning

Das Deeskalationstraining ist eine spezielle Form der sozialen Gruppenarbeit für Jugendliche und Heranwachsende, die im Bereich der Beleidigung, Bedrohung und/oder Gewaltdelikte auffällig geworden sind.

Zielgruppe der Maßnahme sind Jugendliche und Heranwachsende beiderlei Geschlechts.

Der Ablauf

  • drei vorbereitende Abendveranstaltungen à zwei Stunden
  • zwei Ganztagesveranstaltungen à acht Stunden an einem Wochenende
  • eine Abendveranstaltung zur Auswertung und Transfer in den Alltag

 

Die Jugendlichen und Heranwachsenden sollen innerhalb des Trainings lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Sie müssen begreifen, dass es nicht akzeptabel ist, Opfer zu produzieren. In der Gruppe werden Verharmlosungen und Verleugnungen konfrontativ thematisiert. Neben dem Gespräch mit den Jugendlichen und Heranwachsenden stehen vor allem das aktive Handeln, also learning-by-doing, die Arbeit am nonverbalen Verhalten und die Berücksichtigung von Körpersignalen im Mittelpunkt.

Trainingsinhalte

Das Deeskalationstraining ist eingebettet in ein innovatives und kreatives Verständnis von Pädagogik. Mit Methoden der konfrontativen Pädagogik und Life-Act-Rollenspielen soll aufgedeckt und verdeutlicht werden, wie es zu aggressivem Handeln und Verhalten kommt.

Inhaltliche Schwerpunkte sind

  • Thematisierung von Normen und Werten
  • Deeskalation (alternative Lösungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen / Betrachtung der Opferperspektive)
  • Tatnachstellungen (Life-Act-Rollenspiel)
  • Förderung einer realistischen Einschätzung von Situationen
  • Erweiterung von Handlungskompetenzen
  • Vermittlung eines Zugangs zu sich selbst, zur eigenen Emotionalität und Selbstwahrnehmung
  • Erkennen eigener Anteile bei der Entstehung von Konflikten
  • Konfliktsituationen erkennen und „entschärfen“
  • Verhaltensalternativen erlernen und einüben
  • Vermeidung körperlicher Konfrontation

 

Nach der Gruppenphase wird auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten hingewiesen, bzw. der entsprechend mögliche weitere Weg mit den Jugendlichen und Heranwachsenden erarbeitet. Die Arbeit mit den Jugendlichen und Heranwachsenden wird auch im Deeskalationstraining als Schutz weiterer potenzieller Opfer verstanden.

Kontaktperson

Thomas Hierl

Sozialpädagoge (Diplom)
Mediator in Strafsachen
HP (Psychotherapie)

Anlaufstelle

Rheinische Str. 167
44147 Dortmund

Kontaktperson

Thomas Hierl

Sozialpädagoge (Diplom)
Mediator in Strafsachen
HP (Psychotherapie)

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44147 Dortmund

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