Betreute Freizeitarbeit im „Jugendtreff Stollenpark“

Gängige Sanktionspraxis des örtlichen Jugendgerichts ist, auf Straftaten von Jugendlichen mit einer Weisung zur Ableistung von Freizeitarbeit zu reagieren. In vielen Fällen erklären sich Jugendfreizeitstätten bereit, entsprechende Möglichkeiten anzubieten. Eine intensive pädagogische Begleitung durch die Mitarbeiter des jeweiligen Treffs ist jedoch in der Regel nicht leistbar, da die Betreuung der Besucher und die Organisation des Treff-Alltags im Vordergrund stehen.

Gerade die betreute Freizeitarbeit ist jedoch wichtig, da nur eine pädagogisch begleitete Ableistung der Stunden auch den erzieherisch gewünschten Effekt erzielen und somit Abstand von dem bloßen Strafcharakter halten kann. So findet der Erziehungsgedanke als Besonderheit des Jugendstrafrechts hier eine für die Jugendlichen sehr förderliche Umsetzung.

Dienstags, von 14:30 bis 17:30 Uhr, ist ein Mitarbeiter, als Anleiter der Brücke Dortmund e.V. im Jugendtreff ansprechbar. So ist das Herstellen von Spiel- und Bedarfsmaterialien ein Beispiel für Arbeiten, von denen auch die Besucher der Freizeitstätte profitieren können.